Core Web Vitals Benchmark
Messen Sie Ihre Website an bis zu vier Wettbewerbern, anhand der Felddaten echter Chrome-Nutzer. Sie sehen, wer die Core Web Vitals besteht, wie groß der Abstand zum Besten ist und wie sich die Werte in den letzten 40 Wochen entwickelt haben. Unter dem Werkzeug stehen die Pass-Raten nach CMS, Plattform und Branche. Kostenlos und ohne Anmeldung.
Benchmark gegen Wettbewerber mit Felddaten statt Labortest
Das Werkzeug nutzt ausschließlich den Chrome UX Report (CrUX). Das sind die Messwerte echter Chrome-Nutzer der letzten 28 Tage, dieselbe Quelle, die Google für die Bewertung der Seitenerfahrung heranzieht und die in der Search Console erscheint. Ein Labortest misst einen einzelnen Seitenaufruf unter festen Bedingungen. Für einen fairen Pagespeed Vergleich mit Wettbewerbern taugt er wenig, weil Serverstandort, Cache und Zufall das Ergebnis stark verschieben. Jeder Wert ist das 75. Perzentil: Drei von vier Seitenaufrufen waren mindestens so schnell.
Abstand zum Besten und Lücke zur Gut-Schwelle
Für jede Metrik markiert der Vergleich den besten Wert und zeigt, wie weit jede andere Website davon entfernt ist, in Millisekunden und in Prozent. Liegt ein Wert über der Gut-Schwelle, steht dabei, um wie viel er sinken muss. Diese Zahl eignet sich als Ziel für ein Ticket oder ein Angebot, weil sie messbar ist und zeigt, wann die Arbeit erledigt ist.
Neben den drei Core Web Vitals zeigt die Tabelle First Contentful Paint und Time to First Byte. Beide zählen nicht zur Bewertung, erklären aber oft den Unterschied: Liegt die TTFB eines Wettbewerbers eine halbe Sekunde vorn, ist der Abstand beim LCP häufig eine Frage von Server, CDN und Caching.
LCP-Teilzeiten zeigen, wo die Zeit verloren geht
Für Seiten, deren größtes Element ein Bild ist, zerlegt CrUX den LCP in vier Abschnitte: Serverantwort, Verzögerung bis zum Laden des Bildes, Ladedauer des Bildes und Verzögerung beim Rendern. Der Vergleich legt diese Abschnitte für alle Websites nebeneinander. Wenn Ihr Bild genauso schnell lädt wie beim Wettbewerber, der Browser es aber eine Sekunde später entdeckt, hilft ein Preload oder fetchpriority mehr als ein kleineres Bildformat.
Verlauf über 40 Wochen und Trend
Ein einzelner Wert sagt wenig darüber, ob eine Website gerade besser oder schlechter wird. Der Vergleich lädt deshalb den CrUX-Verlauf mit bis zu 40 wöchentlichen Zeiträumen und zeigt LCP, INP und CLS aller Websites in einem Diagramm. Die Trendangabe vergleicht den neuesten Wert mit dem Wert zwölf Wochen davor. Ein Relaunch, ein neues Consent-Banner oder ein zusätzliches Tracking-Skript wird so als Knick in der Linie sichtbar.
Ergebnis teilen, exportieren und einbinden
Jeder Vergleich hat eine feste Adresse. Sie können den Link an Ihr Team oder einen Kunden schicken, und der Empfänger sieht die aktuellen Werte ohne Anmeldung. Der CSV-Export enthält alle Kennzahlen für die eigene Auswertung. Für die eigene Website gibt es zusätzlich ein Badge mit dem aktuellen Status, das Sie auf Ihrer Seite oder in einer Präsentation einbinden können.
Wenn eine Website keine Felddaten hat
Der Chrome UX Report enthält nur Websites mit genügend Besuchern aus Chrome. Fehlen Daten für eine URL, fragt der Vergleich den Origin der Website ab. Fehlen sie auch dort, versucht er die Variante mit www, denn CrUX führt beide getrennt. Bleibt das ohne Ergebnis, ist die Website zu klein für Felddaten. Dann hilft ein Labortest weiter, etwa der kostenlose Core Web Vitals Test von PerfDelta.
Dieser Benchmark zeigt, wie gut Websites auf den verbreiteten Content-Management-Systemen und Plattformen die Core Web Vitals bestehen, gemessen an realen Felddaten von Chrome-Nutzern. Er beantwortet die praktische Frage, was ein normaler, ein guter und ein schwacher Wert ist, und wo eine Plattform im Vergleich steht. Die Zahlen stammen aus öffentlichen Quellen mit angegebenem Stand, nicht aus einem Labortest. Der Benchmark ordnet die eigene Website ein und zeigt, wo die größten Hebel liegen.
Methodik: woher die Zahlen stammen
Die Werte beruhen auf dem Chrome UX Report, Googles öffentlichem Datensatz realer Nutzererfahrungen, aufbereitet über das HTTP Archive und den Core-Web-Vitals-Technology-Report. Eine Website besteht die Core Web Vitals, wenn sie alle drei Metriken am 75. Perzentil ihrer realen Aufrufe erreicht: Largest Contentful Paint bis 2,5 Sekunden, Interaction to Next Paint bis 200 Millisekunden und Cumulative Layout Shift bis 0,1. Alle drei müssen zugleich bestehen, ein starker INP-Wert rettet keine schwache LCP. Diese Bündelung ist streng gewählt, weil eine Seite in der Praxis nur dann durchgängig gut wirkt, wenn Laden, Reaktion und Stabilität zusammen stimmen.
Alle Pass-Raten sind origin-gewichtet, jede Domain zählt also gleich, unabhängig von ihrem Verkehr. Das ist die Konvention, die Google bei CrUX-Aggregaten verwendet. Origins mit zu wenig Verkehr für Felddaten sind ausgeschlossen. Die hier gezeigten Plattform-Werte haben den Stand November 2025, die globalen Werte den Stand der Almanac-Auswertung 2025. Bei jeder Aktualisierung ändern sich die Zahlen und das Stand-Datum entsprechend.
Globaler Benchmark: wo das Web steht
Über alle Websites hinweg bestehen rund 48 Prozent der mobilen Origins und 56 Prozent der Desktop-Origins alle drei Core Web Vitals (CrUX via HTTP Archive Web Almanac, 2025). Mobil ist durchweg härter als Desktop, weil dort schwächere Prozessoren und langsamere Verbindungen zusammentreffen. Zum aktuellsten Stand, dem CrUX-Release vom Mai 2026, bestehen 55,9 Prozent aller rund 18,4 Millionen erfassten Origins alle drei Metriken, mit Einzelwerten von 68,6 Prozent gutem LCP, 81,3 Prozent gutem CLS und 86,6 Prozent gutem INP (CrUX, Mai 2026).
Der Engpass ist mobil eindeutig die Ladeleistung. Von den mobilen Origins bestehen etwa 62 Prozent den LCP, aber 77 Prozent den INP und 81 Prozent den CLS. Wer seine Pass-Rate heben will, findet den größten Hebel also meist beim Largest Contentful Paint. Über die Jahre steigt die mobile Pass-Rate stetig: von rund 32 Prozent (2021) über 44 Prozent (2024) auf 48 Prozent (2025).
Mobil gegen Desktop und die einzelnen Metriken
Der Abstand zwischen mobil und stationär liegt konstant bei rund acht Prozentpunkten, mobil ist der härtere Maßstab und zugleich der, den Google stärker gewichtet. Wer mobil besteht, besteht fast immer auch auf dem Desktop, umgekehrt gilt das nicht. Über die einzelnen Metriken hinweg ist Cumulative Layout Shift am leichtesten zu halten, Interaction to Next Paint ist seit der Ablösung von First Input Delay im März 2024 für interaktive Seiten oft am schwersten, und Largest Contentful Paint ist mobil der häufigste Grund für ein Durchfallen. Bei einzelnen Kennzahlen liegen manche Plattformen deutlich vorn: Shopify-Seiten erreichen etwa zu rund 95 Prozent einen guten TTFB-Wert, die Grundlage, auf der jede andere Metrik aufbaut (HostingStep, 2025).
Pass-Raten nach CMS und Plattform
Die Plattform entscheidet stark mit, wie wahrscheinlich eine Website die Core Web Vitals besteht. Der Anteil der Origins, die alle drei Metriken bestehen, unterscheidet sich zwischen den großen Systemen um fast 40 Prozentpunkte (Core-Web-Vitals-Technology-Report, Stand November 2025):
| Plattform | Anteil Origins, die alle drei CWV bestehen |
|---|---|
| Duda | 84,9 % |
| Wix | 74,9 % |
| Squarespace | 70,4 % |
| WordPress | 46,3 % |
Quelle: Core-Web-Vitals-Technology-Report auf Basis von CrUX-Felddaten, Stand November 2025. Origin-gewichtet, alle drei Metriken zugleich.
Der Report verfolgt weitere Systeme, darunter das im deutschen Markt verbreitete TYPO3 sowie Drupal, Joomla und Shopify. TYPO3 schneidet in aktuellen Auswertungen des Reports überdurchschnittlich ab, während WordPress als das mit Abstand meistgenutzte System die niedrigste Pass-Rate der großen Plattformen aufweist und damit den globalen Durchschnitt nach unten zieht. Die jeweils aktuelle Zahl je System lässt sich direkt im Technology-Report nachschlagen.
TYPO3 und der deutsche Markt
Die international verbreiteten Benchmarks blenden ein System aus, das im deutschsprachigen Raum große Bedeutung hat: TYPO3. In Auswertungen des Core-Web-Vitals-Technology-Reports schneidet TYPO3 gut ab, was dazu passt, dass es überwiegend von Agenturen für individuell gebaute, technisch kontrollierte Websites eingesetzt wird, statt für Massen-Templates. Für deutsche Unternehmen ist der Vergleich zwischen TYPO3, WordPress und den Baukasten-Plattformen deshalb oft relevanter als der reine WordPress-gegen-Wix-Vergleich der englischsprachigen Studien. Auch hier gilt: Der Plattform-Durchschnitt beschreibt die Ausgangslage, die konkrete Umsetzung durch die Agentur entscheidet über den tatsächlichen Wert.
Warum die Plattform nicht das Schicksal ist
Die Plattform setzt den Boden, nicht die Decke. Zwei Websites auf demselben CMS können völlig unterschiedlich abschneiden, weil das System nur die Ausgangslage bestimmt. Eine sauber gebaute WordPress-Seite mit einem schlanken Theme, gutem Hosting und diszipliniertem Umgang mit Bildern und Skripten besteht die Core Web Vitals bequem, während eine an sich schnelle Plattform mit zu vielen Drittanbieter-Skripten durchfällt. Managed-Plattformen wie Duda, Wix und Squarespace liegen vorne, weil sie Performance-Arbeit ausliefern, die ihre Kunden kostenlos erben: schlanke Templates, automatische Bildoptimierung und ein Ausliefern über ein CDN sind dort Standard. Bei WordPress dagegen entscheiden Theme, Plugins und Hosting, und die Streuung ist entsprechend groß.
Hosting entscheidet bei WordPress mit
Innerhalb einer Plattform ist das Hosting oft der größte einzelne Faktor. Datenauswertungen über Millionen von Websites zeigen, dass bei WordPress ein kleiner Satz an Entscheidungen den Großteil der Streuung erklärt: die Qualität des Hostings, insbesondere ob Edge-Caching bereits enthalten ist, sowie eine Handvoll Plugins für Caching, Bildoptimierung und das Verwalten renderblockierender Skripte. Ein leistungsfähiger Host mit integriertem Caching hebt die Serverantwortzeit und damit den LCP oft mehr als jede einzelne Frontend-Maßnahme. Für die Einordnung im Benchmark heißt das: Wer auf einer Plattform mit niedrigem Durchschnitt liegt, kann durch Hosting und wenige gezielte Maßnahmen trotzdem deutlich über dem Plattform-Median landen.
Pass-Raten nach Branche
Auch die Branche prägt die Werte, weil sie über typische Seiteninhalte bestimmt. Technologie-Websites haben mit rund 65 Prozent die höchste Pass-Rate, News- und Medienseiten mit rund 39 Prozent die niedrigste (HTTP Archive, 2024/2025). Der Grund ist strukturell: Nachrichtenseiten tragen viele Anzeigen, Tracker und nachladende Inhalte, die vor allem Layout-Verschiebungen und Interaktivität belasten, während technologienahe Seiten von schlankeren, disziplinierteren Umsetzungen profitieren.
E-Commerce: schwere DOMs als Bremse
Shops sind ein eigener Fall. Sie tragen große Produktkataloge, viele Bilder, Varianten-Logik und häufig zahlreiche Marketing- und Tracking-Skripte, was vor allem den LCP und die Interaktivität belastet. In den Plattform-Auswertungen liegt Magento mit rund 40 Prozent Desktop-Pass-Rate am unteren Ende der großen Systeme, getrieben von umfangreichen DOMs und oft selbst gehosteter Infrastruktur (HostingStep, 2025). Shopify erreicht dagegen durch seine gehostete Infrastruktur sehr gute TTFB-Werte, verliert die Gesamtwertung aber häufig an Themes und Apps, die viel JavaScript nachladen. Für Shops gilt der Merksatz besonders deutlich: Die Plattform setzt den Boden, die Zahl der eingebundenen Apps und Skripte entscheidet über das Ergebnis.
Warum die Pass-Raten steigen
Die globale Pass-Rate klettert seit 2021 um rund vier Prozentpunkte pro Jahr. Dahinter stehen drei Entwicklungen: Browser und Frameworks liefern bessere Standardwerte, etwa natives Lazy Loading und moderne Bildformate. Managed-Plattformen schieben Performance-Arbeit aus, die alle ihre Kunden erben. Und die Aufmerksamkeit für Core Web Vitals als Ranking-Signal hat Investitionen ausgelöst. Zugleich weitet sich die Spanne zwischen den besten und schwächsten Plattformen, weil die Managed-Systeme schneller vorankommen als der große, heterogene WordPress-Bestand.
Geografische Unterschiede
Auch das Land prägt die Werte, weil Netzausbau und Geräteklassen sich unterscheiden. Südkorea führt über die Studien hinweg konstant vorne, während Regionen mit langsameren mobilen Netzen niedrigere Pass-Raten zeigen. Für einen fairen Vergleich lohnt der Blick auf die eigene Zielregion, statt sich allein am globalen Durchschnitt zu orientieren.
So liest man den Benchmark richtig
Ein Benchmark führt leicht zu Fehlschlüssen, wenn man die falsche Zahl vergleicht. Drei Punkte sind wichtig. Erstens vergleichen viele einen Lighthouse-Laborwert mit einer Feld-Pass-Rate, doch das sind verschiedene Dinge: Der Benchmark beruht auf Felddaten am 75. Perzentil, nicht auf einem einzelnen Labortest. Zweitens sind die Werte origin-gewichtet, jede Domain zählt gleich, eine große und eine kleine Website derselben Plattform wiegen im Durchschnitt identisch. Drittens beschreibt die Plattform-Pass-Rate eine Verteilung, keinen garantierten Wert: 46 Prozent bei WordPress bedeutet nicht, dass jede WordPress-Seite zu 46 Prozent besteht, sondern dass 46 Prozent der WordPress-Origins alle drei Metriken erreichen. Die eigene Seite kann weit darüber oder darunter liegen. Der Benchmark ist ein Orientierungspunkt, das Ziel bleibt das eigene bestandene Assessment.
Den eigenen Wert einordnen
Ein Benchmark ist erst nützlich, wenn man die eigenen Zahlen daneben legt. Entscheidend sind dabei die Felddaten der eigenen Website aus dem Chrome UX Report, nicht ein einzelner Laborwert aus Lighthouse. Lighthouse ist ein Diagnosewerkzeug für die Fehlersuche, Google bewertet für das Ranking die realen Felddaten. Wer über dem Median seiner Plattform liegt, macht vieles richtig, wer darunter liegt, hat mit hoher Wahrscheinlichkeit ein konkret behebbares Problem, meist beim LCP.
Mit PerfDelta lassen sich die eigenen URLs messen, mobil und stationär, mit Feld- und Labdaten nebeneinander und im Vergleich zu Wettbewerbern. So wird sichtbar, wo die eigene Seite gegenüber dem Plattform-Benchmark steht und welche der drei Metriken den Ausschlag gibt.
Öffentliche Daten und eigene Messung
Dieser Benchmark beruht bewusst auf öffentlichen, nachvollziehbaren Quellen statt auf einer geschlossenen eigenen Messung, damit jede Zahl überprüfbar ist. Der Chrome UX Report und das HTTP Archive sind für jeden zugänglich. Für die eigene Website zählt am Ende aber nicht der Plattform-Durchschnitt, sondern die eigene Feldmessung. Genau dort setzt die Messung mit PerfDelta an, die die eigenen URLs gegen diesen Benchmark und gegen konkrete Wettbewerber stellt.
Wie man die eigene Pass-Rate verbessert
Die Hebel sind über alle Plattformen hinweg dieselben, nur die Umsetzung unterscheidet sich. Einen Überblick über die drei Metriken gibt die Seite zu den Core Web Vitals, die Details je Metrik die Seiten zu Largest Contentful Paint, Interaction to Next Paint und Cumulative Layout Shift. Weil mobil der LCP der häufigste Engpass ist, lohnen zuerst eine schnelle Serverantwortzeit, das Beseitigen renderblockierender Ressourcen und die Bildoptimierung über moderne Formate und das richtige Dimensionieren.
Eigene Messdaten nach Branche
Neben den öffentlichen Zahlen oben wertet PerfDelta die eigenen Messungen nach Branche aus. Je Branche gibt es eine Seite mit Pass-Rate, typischen Werten und Plattformvergleich:
- Onlinehandel: 1034 gemessene Domains
- Medien und Publishing: 502 gemessene Domains
- Finanzen und Versicherungen: 407 gemessene Domains
- Bildung: 272 gemessene Domains
- Öffentlicher Sektor und Non-Profit: 266 gemessene Domains
- Software und SaaS: 248 gemessene Domains
- Unterhaltung und Freizeit: 224 gemessene Domains
- Gastronomie und Lebensmittel: 213 gemessene Domains
- Gesundheit und Medizin: 210 gemessene Domains
- Reise und Hotellerie: 170 gemessene Domains
- Automobil und Mobilität: 115 gemessene Domains
- Immobilien: 109 gemessene Domains
- Telekommunikation: 105 gemessene Domains
- Industrie und Produktion: 91 gemessene Domains
- Beratung und Dienstleistung: 82 gemessene Domains
- Energie und Versorgung: 80 gemessene Domains
- Logistik und Transport: 66 gemessene Domains
- Handwerk und lokale Dienstleistungen: 56 gemessene Domains
Alle Branchen im Überblick: Core Web Vitals nach Branche.
Häufige Fragen
Ist der Core Web Vitals Benchmark kostenlos?
Ja. Der Benchmark ist kostenlos und braucht weder Konto noch E-Mail-Adresse. Er vergleicht bis zu fünf Websites oder URLs auf einmal.
Woher stammen die Daten?
Aus dem Chrome UX Report von Google. Er fasst die Messwerte echter Chrome-Nutzer der letzten 28 Tage zusammen und wird täglich aktualisiert. PerfDelta speichert jede Antwort zwölf Stunden zwischen.
Warum unterscheiden sich die Werte von PageSpeed Insights?
Die Felddaten oben in PageSpeed Insights stammen aus derselben Quelle und sollten übereinstimmen. Der Performance-Score darunter ist ein Labortest mit simuliertem Gerät und Netz, deshalb weicht er ab. Der Vergleich zeigt nur Felddaten.
Kann ich einzelne Seiten statt ganzer Domains vergleichen?
Ja. Geben Sie die vollständige URL mit Pfad ein, zum Beispiel die Produktseite eines Wettbewerbers. Hat die URL zu wenige Besucher, zeigt der Vergleich die Werte des gesamten Origins und kennzeichnet das.
Wie wird die Rangfolge berechnet?
Zuerst zählt, ob eine Website die Core Web Vitals besteht, dann die Zahl der guten Metriken. Bei Gleichstand entscheidet der Mittelwert aus LCP, INP und CLS, jeweils geteilt durch die Gut-Schwelle.
Kann ich die Wettbewerber dauerhaft beobachten?
Mit einem PerfDelta-Konto ab dem Tarif Solo werden Ihre Website und die Wettbewerber täglich geprüft. Sie erhalten eine Nachricht, sobald sich eine Metrik verschlechtert.
Welches CMS hat die besten Core Web Vitals?
Unter den großen Plattformen führen die Managed-Systeme. Im Core-Web-Vitals-Technology-Report vom November 2025 bestehen bei Duda 84,9 Prozent, bei Wix 74,9 Prozent und bei Squarespace 70,4 Prozent der Origins alle drei Metriken, bei WordPress 46,3 Prozent.
Warum schneidet WordPress schlechter ab?
Nicht WordPress selbst ist langsam, sondern die große Streuung aus Themes, Plugins und Hosting zieht den Durchschnitt. Managed-Plattformen liefern Performance-Arbeit standardmäßig mit, bei WordPress muss man sie selbst herstellen. Eine gut gebaute WordPress-Seite besteht die Core Web Vitals bequem.
Was ist ein guter Core-Web-Vitals-Wert?
Alle drei Metriken am 75. Perzentil bestehen: LCP bis 2,5 Sekunden, INP bis 200 Millisekunden, CLS bis 0,1. Weil global nur rund die Hälfte der Websites alle drei besteht, liegt man mit einem bestandenen Assessment bereits vor einem großen Teil des Webs.
Sind Labor- oder Felddaten für den Benchmark maßgeblich?
Felddaten. Google bewertet die Core Web Vitals aus dem Chrome UX Report, also realen Nutzern über ein 28-Tage-Fenster am 75. Perzentil. Lighthouse liefert Laborwerte zur Diagnose, die nicht direkt in das Ranking einfließen.
Wie messe ich, wo meine Website gegenüber dem Benchmark steht?
Die eigenen URLs mit einem Werkzeug prüfen, das die CrUX-Felddaten anzeigt, mobil und stationär, und mit dem Plattform-Benchmark vergleichen. So wird sichtbar, welche der drei Metriken den Rückstand verursacht.
Welche Rolle spielt das Hosting für die Core Web Vitals?
Innerhalb einer Plattform ist das Hosting oft der größte einzelne Faktor. Ein Host mit integriertem Edge-Caching senkt die Serverantwortzeit und hebt damit den LCP häufig stärker als jede einzelne Frontend-Maßnahme, was den Unterschied zwischen bestandenem und verfehltem Assessment ausmachen kann.
Gilt der Benchmark auch für kleine Websites?
Die Plattform-Pass-Rate ist origin-gewichtet, kleine und große Websites zählen gleich. Sehr verkehrsarme Seiten ohne ausreichende Felddaten sind in CrUX allerdings nicht enthalten und fallen daher aus dem Benchmark heraus, bis sie genug reale Nutzer haben.
Weitere kostenlose Werkzeuge
PerfDelta wird von Christian Schreiber entwickelt, der seit über 15 Jahren an SEO und Web Performance arbeitet.
Grenzwerte und Quellen
Quellen:
Alle Quellen abgerufen am 09.10.2026. Grenzwerte und Dokumentation ändern sich; maßgeblich ist die verlinkte Seite.
Mit einem kostenlosen Konto speichern Sie Ihre Messungen und sehen, wie sich die Werte von Test zu Test verändern. Tägliches Monitoring mit Felddaten und Benachrichtigung gibt es ab dem Tarif Solo.